COVID-19: Unsere Kollegen äussern sich in einer gutachterlichen Stellungnahme zuhanden des Wirteverbandes Basel-Stadt und von GastroSuisse zum Streit um die Leistungspflicht der Epidemieversicherungen.

Um sich gegen einen Erwerbsausfall im Falle einer Epidemie zu schützen, haben viele Schweizer Wirte eine Versicherung abgeschlossen. Die Versicherer wollen in der aktuellen Corona-Krise aber nicht bezahlen. Grund dafür ist vor allem eine sich in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) befindliche Klausel, wonach die Versicherungsdeckung nicht greifen soll, wenn der eingetretene Schaden infolge von Krankheitserregern, für welche national oder international die Pandemiestufen 5 oder 6 gelten, eintritt.
In der gutachterlichen Stellungnahme vom 3. April 2020 haben sich unsere Kollegen intensiv mit der Frage, ob eine Ablehnung der Versicherungsleistung gestützt auf diese Klausel rechtmässig ist, auseinandergesetzt. Sie kommen zum Schluss, dass die Klausel
ungewöhnlich und darüber hinaus nicht klar genug ist, weshalb die
Versicherungsleistungen erbracht werden müssen.
Weigert sich die Versicherung, ihre Leistungen (vollumfänglich) zu erbringen, stellt sich die Frage, wie es weiter geht. Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema.
Hier gehts zur

gutachterlichen Stellungnahme

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